Mythos Immenhof – Die Filme.
Der Immenhof ist ein Ponygestüt. Hier führt Oma Jantzen liebevolles Regiment. Und die Enkelinnen Angela, Dick (eigentlich heißt sie Barbara) und Dalli (eigentlich Brigitte) gehen ihr nach Kräften zur Hand. Angela kümmert sich um Finanzen und Verwaltung, ihre beiden Schwestern um die Ponys.
Dennoch hat Oma Jantzen Geldsorgen. Das Forsthaus, das zum Gut gehört, musste bereits an den Reitlehrer Jochen von Roth verpachtet werden, der dort eine Reitschule betreibt und Pferde züchtet. Es ist die Zeit vor den Ferien. Verwandtenbesuch steht ins Haus: Cousin Ethelbert trifft ein, ein arroganter Schnösel aus der Stadt. Dick und Dalli sind enttäuscht, Jochen von Roths Reitschülerinnen begeistert. Allerlei Verwicklungen sind programmiert, Teenagerliebe inbegriffen. Dabei muss auch der Immenhof vor dem Ruin gerettet werden.
Eine schöne, harmonische Welt, so wie sie im Film der Fünfzigerjahre gezeigt wurde. Es begann 1955 mit den „Mädels vom Immenhof“, einer Geschichte von Kindern, Pferden und dem Landleben, die die Kinobesucher begeisterte. Und natürlich wurde am Ende alles gut, und das bei schönstem Sonnenschein in Schleswig-Holstein. Angelika Meissner-Voelker spielte die Dick, Heidi Brühl die Dalli, Margarete von Haagen gab die Oma Jantzen, die man sich selbst gewünscht hätte, dazu kam Paul Henckels als der schrullige Tierarzt Dr. Pudlich, Paul Klinger als smarter Jochen von Roth, der Angela (Christiane König) den Hof machte. Und Matthias Fuchs gab den arroganten Ethelbert Grabenhorst, der im Film die Chance bekommt, sich zum netten und patenten Kerl zu mausern.


